Ursachen vom Hämorrhoiden

Nun wissen Sie also, dass jeder Hämorrhoiden hat und diese im Normalfall sehr nützlich sind, indem sie helfen, dich zu bleiben. Problematisch – und schmerzhaft – wird es erst, wenn es zu Blutstauungen und damit zu Anschwellungen kommt. Die Frage, die sich nun stellt: Wie kann das passieren? Was sind die Ursachen? Der Blick ins Internet bringt die unterschiedlichsten Antworten zutage, von durchaus richtigen bis hin zu Schauermärchen. Wir schauen nochmal genauer hin und gehen der Sache auf den Grund.

Unter Druck

​Der umfangreiche Ratgeber ​zu Hämorrhoiden

​​​​Erfahren​ Sie alles rund um das Thema Hämorrhoiden: Wie es dazu kommt, was ​Sie vorbeugend tun ​sollten und wie Sie das Leiden lindern können.

Wie bereits im letzten Artikel festgestellt und wohl auch wohlbekannt: Was einmal gegessen wird, findet seinen Weg durch die verschiedenen Verdauungsorgane und muss irgendwann wieder raus. Frei nach dem Motto „Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“ passiert das oft mit dem nötigen Druck: Pressen, pressen – dann die Erleichterung. Was bei der Geburt durchaus sinnvoll ist, kann in diesem Falle unerwünschte Folgen haben.

Wenn der Analbereich durch übermässiges Pressen ständig unter Druck steht, kann es zu Verwölbungen (Knoten) der Hämorrhoiden kommen. Fertig ist das Hämorrhoidalleiden. Es gibt aber noch weitere Ursachen dafür.

Wenn nichts mehr geht

Auch eine dauerhafte Verstopfung kann ein Hämorrhoidalleiden begünstigen. Wenn die Verdauung nicht funktioniert, wie sie soll, kann das verschiedene Ursachen haben. Sehen wir mal von krankheitsbedingten ab, bleiben vor allem falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Wer vom Bürostuhl direkt aufs Sofa wechselt, dazu Pizza, Pommes und Burger isst, wird sich wohl selber nicht wirklich wundern, dass dies auf Dauer nicht gesundheitsfördernd ist.

Landläufig hadert man nur mit dem Gewicht, wenn man am Silvester den Vorsatz fasst, fortan alles anders, alles besser machen zu wollen. Auch seinen Hämorrhoiden tut man aber Gutes, wenn man es durchzieht und auf eine Ernährungsweise setzt, die der Verdauung zuträglich ist. Wenn man dazu noch ein paar Schritte geht zwischen Bürostuhl und Sofa, vielleicht sogar einen Tanzkurs besucht, ein Schwimmabo löst (und nutzt) oder mit der Freundin das Fitnessstudio unsicher macht, tut man seinen Hämorrhoiden und sich selber Gutes.

Vererbung

Hämorrhoidenleiden können vererbt sein, indem in einer Familie die Veranlagung dazu besteht. Ein Risiko stellt zum Beispiel ein schwaches Bindegewebe dar. Auch eine Schwangerschaft kann Hämorrhoiden begünstigen. Schwangerschaftshormone bewirken – in Vorbereitung auf die Geburt -, dass das Bindegewebe dehnbarer wird. Dies kann zu einer Entzündung der Hämorrhoiden führen. Meist tritt dies aber nur ein, wenn schon vor der Schwangerschaft ein leichtes Leiden oder eben eine spezielle Veranlagung bestand. Ein weiterer Punkt während der Schwangerschaft ist der Druck des Embrios auf den Beckenboden sowie das zunehmende Gewicht.

Kein Entkommen?

Wer sich nun ängstlich fragt, ob die Menschheit bald ausstirbt, weil niemand mehr schwanger werden kann aus Furcht vor Problemen mit den Hämorrhoiden und ob jeder Bürotäter unweigerlich dazu verdammt ist, dem sei gesagt: Man kann viel tun, um vorzubeugen. Dazu im nächsten Artikel mehr.

2018-08-31T12:44:48+00:0009.05.2015|

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wir möchten unseren Lesern die beste Nutzererfahrung bieten. Daher werden auf unserer Website durch verschiedene Dienste Informationen zu Ihrem Besuch gesammelt. Diese Cookies werden zur Analyse des Nutzerverhaltens, zur Personalisierung und zur Anpassung von Online-Werbung genutzt. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ok